Hörsaalgebäude

Hörsaalgebäude

22 HÖRSÄLE, DIE MODERNE CAMPUS-BIBLIOTHEK UND DIE MENSA AM PARK ALS ARCHITEKTONISCHE EINHEIT

Das Hörsaalgebäude am südlichen Ende des Leibnizforums ist kein Neubau, es geht auf einen Vorgängerbau aus dem Jahr 1978 zurück. Dieser wurde wie das sich anschließende und durch einen Übergang erreichbare Seminargebäude nebenan fast komplett entkernt und aufwendig saniert.
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Bilder von Swen Reichhold, Christian Hüller

Das Wandgemälde „Arbeiterklasse und Intelligenz“ von Werner Tübke

Das Wandbild aus dem Jahr 1973 „Arbeiterklasse und Intelligenz“ (13,80 x 2,70 Meter) von Werner Tübke ist eines der bedeutendsten Wandgemälde der 1970er-Jahre der DDR. Es war das Ergebnis eines Kunstwettbewerbs. Die Künstler sollten die tragende Rolle der Intelligenz und damit der Universität im Sozialismus darstellen.

Bild: Marion Wenzel

Das Gemälde „Aufrecht stehen – für Herbert Belter, Ernst Bloch, Werner Ihmels, Hans Mayer, Wolfgang Natonek, Georg Friedrich Schmutzler“ von Reinhard Minkewitz

Das Gemälde des Leipziger Malers Reinhard Minkewitz (9,20 x 2,60 Meter) geht auf eine Initiative des Schriftstellers und Ehrenbürgers der Stadt Leipzig Erich Loest zurück. Es wurde im Frühjahr 2015 aufgestellt. Der Schwerpunkt des Bildes liegt auf der Darstellung universitätsnaher Regimegegner in der DDR, die in den späten 1940er- und 1950er-Jahren Repressionen ausgesetzt waren.

Bild: Marion Wenzel

mephisto 97.6

In der südlichen Ecke des Hörsaalgebäudes über der Mensa liegen die Redaktionsräume von mephisto 97.6, dem Lokalradio der Universität Leipzig, mit einem schönen Blick über den Freisitz der Mensa auf die Moritzbastei. Die Studierenden nutzen hier 450 Quadratmeter auf zwei Etagen mit modernen Studios, Büros und Besprechungsräumen. Von Montag bis Freitag produzieren sie tagesaktuelle Sendungen für den Vormittag und verschiedene Formate für den Abend. Täglich vier Stunden ist mephisto 97.6 wochentags in Leipzig und weltweit im Internet zu hören.
Bild: Wolfgang Zeyen