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Modern
Markant
Mittendrin

Die Universität Leipzig
im Herzen
der Stadt

Modern. Markant. Mittendrin.

Die Universität Leipzig
im Herzen der Stadt.

Modern. Markant. Mittendrin.

Die Universität Leipzig
im Herzen der Stadt.

Campus Heute

Campus Heute

Campus Augustusplatz Heute

Modern. Markant. Mittendrin. So präsentiert sich heute das Herz der Universität im Herzen der Stadt Leipzig. Auch ohne das für die Universität verlorene City-Hochhaus werden die repräsentativen Gebäude der Universität am Augustusplatz, das Neue Augusteum und das Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli, von vielen als städtebaulicher Blickfang empfunden.
Bild: ProCopter GmbH

Geschichte

Geschichte

Ein Blick in die Geschichte

Von der Gründung 1240 des Dominikanerklosters St. Pauli am heutigen Augustusplatz über die Übereignung 1543 an die 1409 gegründete Universität Leipzig, die Umgestaltungen im 19. Jahrhundert und in der DDR bis zur baulichen Neugestaltung im 21. Jahrhundert
Bild: Kustodie der Universität Leipzig

Die Sprengung der Universitätskirche St. Pauli

Am 30. Mai 1968 wird die im Zweiten Weltkrieg unversehrt gebliebene
Universitätskirche St. Pauli auf Anordnung der DDR-Führung gesprengt.
Dieses für viele Leipziger schmerzliche Ereignis wurde von der Hochschul-Film- und
Bildstelle der Karl-Marx-Universität Leipzig zu Dokumentationszwecken
gefilmt.

Bild: Universitätsarchiv

Ehrensenator Professor Dr. Armin Meisel

Im Buch äußert sich der langjährige Professor für Physikalische Chemie und Ehrensenator der Universität Leipzig Professor Dr. Armin Meisel über seine Beziehungen zur Universitätskirche St. Pauli und zum neuen Universitätscampus am Augustusplatz. Alle, die mehr über das Leben von Professor Armin Meisel wissen möchten, können hier seine autobiographischen Notizen nachlesen.

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Bild: Christian Hüller

Die Baumaßnahme Campus Augustusplatz als Herausforderung für die Bau- und Liegenschaftsverwaltung des Freistaats Sachsen

Die Neugestaltung des Campus Augustusplatz im 21. Jahrhundert stellte wegen ihrer ungewöhnlichen architektonischen Gestaltung eine anspruchsvolle Aufgabe für den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement dar.

Sehen Sie die Bilder-Show zur Baumaßnahme am Campus Augustusplatz

Bilder von Jan Woitas, Yvonne Zemke, Randy Kühn, Swen Reichhold, Christian Hüller

Leibnizforum

Leibnizforum

Leibnizforum

Das Denkmal von Gottfried Wilhelm Leibniz, Alumnus der Universität Leipzig und Namensgeber des Innenhofs des Campus Augustusplatz, lädt zu einem 360°-Rundgang über das Leibnizforum ein.
Bild: Swen Reichhold

Das Leibnizdenkmal und das Schinkeltor im Wandel der Zeit

Bild: Swen Reichhold

Bild: Swen Reichhold

Ein Tag auf dem Campus Augustusplatz

Erleben Sie einen Tag auf unserem Campus im 24h-Video.
Bild: Swen Reichhold

Das Leibnizforum – ein besonderer Ort…

Eindrücke zum Leben auf dem Leibnizforum
Ein Beitrag von Ulrike Fürstenau, Studentin der Kommunikationswissenschaften

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Bild: Ulrike Fürstenau

Augusteum

Neues Augusteum

Neues Augusteum

Im großzügigen Foyer des Neuen Augusteum nach Entwürfen des niederländischen Architekten Erick van Egeraat sind zahlreiche einmalige Sachzeugen der traditionsreichen Geschichte der Universität Leipzig zu entdecken. Durchstreifen Sie in unserem 360°-Rundgang das Neue Augusteum, indem Sie auf das Bild klicken.
Bild: Swen Reichhold

Ein Traum jedes Architekten

Interview mit dem Architekten Erick van Egeraat

Der international renommierte Architekt gestaltete die Universitätsgebäude Neues Augusteum und Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli. Bei seinen Entwürfen berücksichtigte er die besondere Stellung der Universität am Augustusplatz und auch die immer wieder geforderte Erinnerung an die gesprengte Universitätskirche St. Pauli. Im Interview vom 8. Dezember 2016 spricht er über die Verwirklichung seines Leipziger Traums.

Bild: Erick van Egeraat

Eine Campustour

Begleiten Sie einen Studenten im 360°-Video durch die Universität Leipzig.

Das 360°-Video wurde gemeinsam mit der länderübergreifenden Hochschulmarketingkampagne „Mein Campus von Studieren in Fernost“ umgesetzt.

Richard Wagner: Götterdämmerung

Im Mai 2013 brachte die Universitätsmusik gemeinsam mit der Richard Wagner Gesellschaft 2013 e.V. die „Götterdämmerung“ auf die Bühne. Zum 200. Geburtstag des Komponisten Richard Wagner sang der Leipziger Universitätschor unter Leitung von Universitätsmusikdirektor David Timm in der „Götterdämmerung“, begleitet vom Mendelssohnorchester Leipzig und mit einem renommierten Solisten-Ensemble. Sehen Sie die Aufführung vom 22. Mai 2013 aus dem Audimax der Universität Leipzig.

Bild: Stefan Petraschewsky

Thomas Braatz berichtet

Erfahrungen des Mitarbeiters des Universitätsrechenzentrums Thomas Braatz im alten Hauptgebäude der Karl-Marx-Universität und im Neuen Augusteum

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Bild: Christian Hüller

„DIE UNIVERSITÄT ALS STADTBAUSTEIN“

INTERVIEWS MIT DEN ARCHITEKTEN YU-HAN MICHAEL LIN, ROLAND BONDZIO UND MARTIN BEHET AM 13. SEPTEMBER 2017

2001 startete der internationale Architektenwettbewerb für einen Neubau am Augustusplatz. Es gab rege Debatten um Form und Funktion des zentralen Universitätsgebäudes. Am Ende setzten sich die Architekten Roland Bondzio, Martin Behet und Yu-Han Michael Lin mit ihren Entwürfen für Hörsaal- und Seminargebäude, Mensa und das neue Institutsgebäude der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät durch.

Das gesamte Interview zum Nachlesen…
Bild: Swen Reichhold

Hörsaalgebäude

Hörsaalgebäude

Hörsaalgebäude

22 HÖRSÄLE, DIE MODERNE CAMPUS-BIBLIOTHEK UND DIE MENSA AM PARK ALS ARCHITEKTONISCHE EINHEIT

Das Hörsaalgebäude am südlichen Ende des Leibnizforums ist kein Neubau, es geht auf einen Vorgängerbau aus dem Jahr 1978 zurück. Dieser wurde wie das sich anschließende und durch einen Übergang erreichbare Seminargebäude nebenan fast komplett entkernt und aufwendig saniert.
Sehen Sie die Diashow…
Bilder von Swen Reichhold, Christian Hüller

Das Wandgemälde „Arbeiterklasse und Intelligenz“ von Werner Tübke

Das Wandbild aus dem Jahr 1973 „Arbeiterklasse und Intelligenz“ (13,80 x 2,70 Meter) von Werner Tübke ist eines der bedeutendsten Wandgemälde der 1970er-Jahre der DDR. Es war das Ergebnis eines Kunstwettbewerbs. Die Künstler sollten die tragende Rolle der Intelligenz und damit der Universität im Sozialismus darstellen.

Bild: Marion Wenzel

Das Gemälde „Aufrecht stehen – für Herbert Belter, Ernst Bloch, Werner Ihmels, Hans Mayer, Wolfgang Natonek, Georg Friedrich Schmutzler“ von Reinhard Minkewitz

Das Gemälde des Leipziger Malers Reinhard Minkewitz (9,20 x 2,60 Meter) geht auf eine Initiative des Schriftstellers und Ehrenbürgers der Stadt Leipzig Erich Loest zurück. Es wurde im Frühjahr 2015 aufgestellt. Der Schwerpunkt des Bildes liegt auf der Darstellung universitätsnaher Regimegegner in der DDR, die in den späten 1940er- und 1950er-Jahren Repressionen ausgesetzt waren.

Bild: Marion Wenzel

mephisto 97.6

In der südlichen Ecke des Hörsaalgebäudes über der Mensa liegen die Redaktionsräume von mephisto 97.6, dem Lokalradio der Universität Leipzig, mit einem schönen Blick über den Freisitz der Mensa auf die Moritzbastei. Die Studierenden nutzen hier 450 Quadratmeter auf zwei Etagen mit modernen Studios, Büros und Besprechungsräumen. Von Montag bis Freitag produzieren sie tagesaktuelle Sendungen für den Vormittag und verschiedene Formate für den Abend. Täglich vier Stunden ist mephisto 97.6 wochentags in Leipzig und weltweit im Internet zu hören.
Bild: Wolfgang Zeyen

Seminargebäude

Seminargebäude

Seminargebäude

86 Moderne Seminargebäude mit 2600 Sitzplätzen

Das Seminargebäude an der Westseite des Leibnizforums ist wie das Hörsaalgebäude kein Neubau, das Haus aus den 1970er-Jahren wurde im Zuge der Neugestaltung des gesamten Campusareals bis auf die Treppen mit ihren Geländern entkernt und umfassend saniert.

Sehen Sie die Diashow zum Seminargebäude…
Bilder vom Architekturbüro Behet/Bondzio/Lin und Waltraud Grubitzsch

Ein Tag im Leben eines Studierenden

Wie sieht ein Tag im Leben eines Studierenden aus? Es gibt nicht DEN studentischen Alltag, deshalb zeigt dieser Film unterschiedliche Ansichten aus dem studentischen Leben. Dieses Filmprojekt entstand im Rahmen des Projektseminars „Konzeption und Gestaltung“ des Mastermoduls „Digitale Welt: Genese, Programme und Theorien ‚Neuer Medien’“.

Institutsgebäude

Institutsgebäude

Institutsgebäude

Das lang gestreckte Gebäude der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät mit seiner auffallend rostroten Hoffassade, ein kompletter Neubau, bildet den nördlichen Abschluss des Campus Augustusplatz. Ein Treppendurchgang unter dem Gebäude verbindet das Leibnizforum, den Innenhof der Universität, mit der Grimma­­i­schen Straße.

Bilder Christian Hüller und Swen Reichhold

Paulinum

Paulinum

Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli

Festsaal mit Flair, Konzerthalle mit Wohlklang, Gotteshaus ­mit Erinnerungen, Studierzimmer mit Ausblick

777 Jahre nach der Weihe des Vorgängerbaus, der Kirche des Dominikanerklosters St. Pauli, fand die festliche Eröffnung des Paulinums am 1. Dezember 2017 statt. Das Paulinum als geistig-geistliches Zentrum der Universität wird für akademische Feiern, wissenschaftliche Tagungen, Konzerte und Gottesdienste genutzt. Die Aula mit 586 Plätzen ist mit moderner Veranstaltungstechnik ausgestattet. Im Andachtsbereich sind aus der früheren Universitätskirche St. Pauli der spätgotische Hochaltar aufgestellt und 21 Epitaphien angebracht.

Genießen Sie die Rundblicke im Andachtsbereich und in der Aula des Paulinums und erleben Sie das Öffnen und Schließen der Glaswand.

Bild: Christian Hüller

Die Glocke im Paulinum

Die 350 Jahre alte restaurierte Universitätsglocke hat einen ausgesprochen schönen Guss, ist sparsam verziert und sehr präzise gearbeitet.
Bild: Waltraud Grubitzsch

Rückkehr eines Schatzes – Wie das Epitaph Ryssel im Leipziger Paulinum in neuem Glanz ersteht

Der Kurzfilm gewährt einen Einblick in das „Epitaph-Projekt“ der Kustodie am Beispiel des Gedächtnismals für Wilhelm von Ryssel (um 1703). Zahlreiche monumentale Kunstwerke hatten durch die Zerstörung der Universitätskirche St. Pauli 1968 ihren Standort verloren. Seit 2004 wurden die geretteten Epitaphien von der Kustodie mit großem Aufwand restauriert und zum Teil rekonstruiert. 2014/15 erfolgten die Rückkehr der Kunstschätze auf den Campus am Augustusplatz und die Anbringung im Andachtsbereich des Paulinums.

Jehmlich-Orgel

Das Instrument mit seinen 46 Registern ist etwa 10 Meter hoch, knapp 7 Meter breit und hat ein Gehäuse aus weiß lackiertem Nadelholz. Es hat insgesamt 2951 Pfeifen. Die kleinste ist 7 Millimeter lang und schwingt mit 16 000 Hertz – dem höchsten Ton, den das menschliche Ohr hören kann. Die größte Pfeife misst über 6 Meter und schwingt mit 16 Hertz – dem tiefsten vom menschlichen Gehör wahrnehmbaren Ton.

Hören Sie eine Klangprobe, die anlässlich der Intonation der Jehmlich-Orgel durch die Orgelkommission der Universität Leipzig unter der Leitung des Musikwissenschaftlers Prof. Dr. Helmut Loos am 26. Februar 2016 entstand.

An der Orgel: Daniel Beilschmidt | Aufnahme durch mephisto 97.6

600-Jahr-Feier

Einen ersten feierlichen Höhepunkt im Paulinum, damals noch im Rohbau, bildete der Festakt mit 700 Gästen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur am 2. Dezember 2009, dem 600. Gründungstag der Universität Leipzig. Es sprachen unter anderem Bundespräsident Horst Köhler, der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung.

Bild: Volkmar Heinz

Fernsehaufzeichnung des Weihnachtsoratoriums aus der Leipziger Universitätskirche St. Pauli 1963

Die Aufzeichnung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach aus der Leipziger Universitätskirche vom 15. Dezember 1963 mit dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester ist ein historisches Zeitdokument und die einzige Fernsehaufzeichnung aus der 1968 gesprengten Universitätskirche. Die Aufnahme mit Thomaskantor Erhard Mauersberger zeigt Chor, Solisten und Gewandhausorchester sowie den Altarraum, das Kirchenschiff mit seinen Säulen, die Orgel und die Kreuzgewölbe. Die Aufzeichnung des Deutschen Fernsehfunks wurde als Direktübertragung erstausgestrahlt.

Das Filmmaterial wurde der Universität dankenswerterweise vom Deutschen Rundfunkarchiv Babelsberg zur Verfügung gestellt. Es ist aus rechtlichen Gründen stummgeschaltet, zeigt aber eindrucksvolle Bilder von Architektur und Ausstattung der Kirche.

Kurzum Paulinum

Im Film „Kurzum Paulinum“ wird die Stuhlpatenschaft im Paulinum – Aula und Universitätkirche St Pauli der Universität Leipzig vorgestellt. Produziert wurde der Film von Carolin Krämer, Maria Würth und Sophie Jakubetz im Rahmen des Seminars „Konzept und Gestaltung“ an der Universität Leipzig. Unterstützt wurde das Projekt vom SAEK Leipzig.

Quelle: Youtube/SAEK (Sächsische Ausbildungs- und Erprobungskanäle) Leipzig

Zeitstrahl

Zeitstrahl

  • 1240

    Westlich des heutigen Augustusplatzes wird St. Pauli als Kirche des Dominikanerklosters geweiht.

  • 1409

    Die Universität Leipzig wird am 2. Dezember mit ehemaligen Prager Magistern und Scholaren im Thomasstift unweit der heute noch bestehenden Thomaskirche gegründet.

  • 1543

    Auf dem Gelände des übereigneten Dominikanerklosters legt die Universität einen Botanischen Garten an und gründet im Mittelpaulinum die Universitätsbibliothek.

  • 1544

    Schlafhaus des ehemaligen Paulinerklosters und Paulinerkirche

    Mit einer Urkunde von Herzog Moritz von Sachsen vom 22. April wird die Schenkung von Gebäuden und Grundbesitz des säkularisierten Dominikanerklosters an die Universität Leipzig endgültig festgeschrieben.

  • 1545

    Die Universitätskirche St. Pauli wird am 12. August von Martin Luther als evangelischer Gottesdienstraum geweiht.

  • 1547

    Der verdienstvolle dreimalige Rektor der Universität Caspar Borner stirbt am 2. Mai in Leipzig und wird in der Paulinerkirche beigesetzt.

  • 1661

    Gottfried Wilhelm Leibniz wird an der Universität Leipzig immatrikuliert.

  • 1687

    Christian Thomasius hält als erster Universitätsprofessor eine Vorlesung in deutscher Sprache.

  • 1765

    1765

    Johann Wolfgang von Goethe beginnt sein Studium an der Universität Leipzig.

  • 1836

    Das von Albert Geutebrück errichtete klassizistische Augusteum wird nach fünfjähriger Bauzeit am 3. August feierlich eingeweiht.

  • 1838

    Augusteum und Universitätskirche St. Pauli nach Albert Geutebrück

    Die Universitätskirche erhält von Albert Geutebrück eine klassizistische Ostfassade mit einer von einem Spitzbogen eingefassten Rosette.

  • 1897

    Der neue Universitätskomplex mit dem von Arwed Roßbach erneuerten Augusteum im Stil der italienischen Neorenaissance und den neu errichteten Gebäuden Johanneum, Albertinum und Paulinum wird am 15. Juni feierlich eingeweiht.

  • 1899

    Augusteum und Universitätskirche St. Pauli nach Arwed Rossbach

    Die Universität begeht am 11. Juni die Wiedereröffnung ihrer von Arwed Roßbach neogotisch umgebauten Kirche St. Pauli.

  • 1906

    Das 1883 auf dem Thomaskirchhof errichtete Leibnizdenkmal wird in den Paulinerhof vor das Bornerianum versetzt. Erstmal werden an der Universität Leipzig offiziell Frauen zum Studium zugelassen.

  • 1943

    Paulinerhof mit Paulinum, Bornerianum und Leibnizdenkmal 1944

    In der Nacht vom 3. zum 4. Dezember werden große Teile des Gebäudebestands der Universität am Augustusplatz zerstört.

  • 1946

    Mit einem Festakt wird die Universität Leipzig am 5. Februar auf Befehl der Sowjetischen Militäradministration im Filmtheater Capitol wiedereröffnet.

  • 1953

    Der Universität Leipzig wird von der Regierung der DDR am 5. Mai der Name „Karl-Marx-Universität“ verliehen.

  • 1968

    Sprengung der Universitätskirche St. Pauli

    Im Januar wird ein Architekturwettbewerb für den Neubau der Universität ausgeschrieben. Am 23. Mai beschließt die Stadtverordnetenversammlung den Bebauungsplan. Nur Tage später – am 30. Mai – wird die Universitätskirche St. Pauli gesprengt. Es folgen Abriss von Augusteum, Albertinum und Johanneum. Die feierliche Grundsteinlegung für den Universitätsneubau findet am 4. Oktober statt.

  • 1971

    Das Hauptgebäude wird am 3. September der Karl-Marx-Universität übergeben.

  • 1973

    Universitätshochhaus und Hauptgebäude der Karl-Marx-Universität am Karl-Marx-Platz

    Das Universitätshochhaus wird am 31. August der Karl-Marx-Universität übergeben.

  • 1990

    Am Dies academicus am 2. Dezember kehrt die Universität zur klassischen Struktur mit Fakultäten und Instituten zurück.

  • 1991

    Die Universität Leipzig legt den Namen „Karl-Marx-Universität“ rückwirkend zum 11. März ab. Das Konzil der Universität wählt am 13. Februar erstmals wieder in freier geheimer Wahl das Rektoratskollegium. Das Studentenwerk Leipzig wird am 1. Juli gegründet.

  • 1993

    Beginn der Neu- oder Wiedergründung zahlreicher ­Fakultäten und Institute

  • 1998

    Installation „Erinnerung an die Sprengung der Paulinerkirche“ von Axel Guhlmann

    In Erinnerung an die barbarische Sprengung der Universitätskirche St. Pauli wird am 30. Mai am Hauptgebäude die „Installation Paulinerkirche“ von Axel Guhlmann angebracht.

  • 2001

    Für den innerstädtischen Campus wird am 27. August ein EU-weiter Architektenwettbewerb zur Neu- und Umgestaltung des innerstädtischen Universitätskomplexes am Augustusplatz ausgeschrieben. Der Wiederaufbau der historischen Universitätskirche St. Pauli gehört ausdrücklich nicht zur Aufgabenstellung.

  • 2002

    In der Preisgerichtssitzung am 22. Mai entscheidet sich die Jury für die Vergabe eines zweiten Preises an den Beitrag des Architektenbüros behet + bondzio aus Münster. Ein erster Platz wird nicht vergeben.

  • 2004

    Die Jury des Architektenwettbewerbs kürt im März den Entwurf des Rotterdamer Architekturbüros Erik van Egeraat associated architecs EEA zum Sieger des Architektenwettbewerbs für das Neue Augusteum und das Paulinum.

  • 2005

    Die Arbeiten für den Um- und Neubau des Universitätscampus beginnen mit der Grundsteinlegung für die neue Mensa am 15. Juli.

  • 2007

    Das Hauptgebäude und die Mensa aus DDR-Zeiten werden abgerissen, der universitäre Betrieb am bisherigen Standort wird im April für zwei Jahre eingestellt.

  • 2008

    Die Baukommission der Universität beschließt am 26. September den Einbau einer Acrylglaswand im Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli.

  • 2009

    Seminargebäude am belebten Leibnizforum

    Das Seminargebäude am belebten Leibnizforum

  • 2011

    Foyer des Neuen Augusteums

    Das Neue Augusteum wird am 2. Dezember erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

  • 2012

    Das Neue Augusteum und die oberen Etagen des Paulinums werden bezogen. Die restaurierten vier Regententugenden des sächsischen Bildhauers Ernst Rietschel werden am 10. Mai im Neuen Augusteum aufgestellt. Mit der Innengestaltung des Paulinums wird im Sommer begonnen. Mit Beginn des Wintersemesters am 1. Oktober beginnt der Studienbetrieb im Neuen Augusteum.

  • 2014

    Der Freskengang mit Wandmalereien des 15. und 16. Jahrhunderts wird am 31. Januar im Durchgang zwischen Neuem Augusteum und Hörsaalgebäude eröffnet. Für den aus der Thomaskirche zurückgekehrten Paulineraltar findet am 2. Dezember die Grundsteinlegung statt.

  • 2015

    Die Schwalbennestorgel im Andachtsraum des Paulinums wird im März spielfähig fertiggestellt.

  • 2016

    Die Jehmlich-Orgel in der Aula des Paulinums wird im März spielfähig fertiggestellt.

  • 2017

    Aula mit Jehmlich-Orgel und Andachtsbereich mit Paulineraltar im Paulinum

    Die Glasverkleidung der hängenden und stehenden Säulen wird im Juli 2017 abgeschlossen. Der Freistaat Sachsen würdigt am 23. August mit einer Bauabschlussfeier die Leistungen aller am Bau Beteiligten, im September gehen Nutzung und Betrieb der des Paulinums auf die Universität Leipzig über. Das Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli wird am 1. Dezember mit einer Festveranstaltung eröffnet.

Der Bildband

Das Buch

Modern. Markant. Mittendrin.
Die Universität Leipzig im Herzen der Stadt

Modern, markant, mittendrin präsentiert sich die Universität Leipzig im Herzen der Stadt. Anlässlich der Eröffnung des Paulinums – Aula und Universitätskirche St. Pauli am 1. Dezember 2017 widmet sich die reich bebilderte Publikation unter diesem Motto auf 96 Seiten dem Campus der Universität am Augustusplatz und stellt die einzelnen Gebäude vor, die das Leibnizforum umgeben: das Paulinum, das Neue Augusteum, das Hörsaalgebäude mit der rund um die Uhr geöffneten Campusbibliothek und der Mensa am Park, das Seminar- und Institutsgebäude. Zahlreiche Zeichnungen, Gemälde und Fotografien lassen den Betrachter in vergangene Zeiten eintauchen, zurück bis ins Jahr 1240, als die Klosterkirche St. Pauli geweiht wurde, und ins Gründungsjahr der Universität 1409. Von hier aus wird ein Bogen gespannt über die 600-jährige Geschichte der Universität bis zu Lehre und Forschung in der heutigen Zeit. Zu Wort kommen auch die vier Architekten, Cornelius Weiss – Rektor der Universität von 1991 bis 1997 – und Ehrensenator Armin Meisel.

HerausgeberUniversität Leipzig
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) im Auftrag des Freistaates Sachsen
Leipziger Medien Service Gesellschaft mbH
VerlagLeipziger Medien Service Gesellschaft mbH
ISBN978-3-942360-15-9
1. Auflage, Dezember 2017
 Preis16,90 €

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